KleerAid ® - Mikrobiologische Koagulierung
KleerAid ® ist ein praxiserprobtes und wirtschaftliches Verfahren zur Entklebung von Lackspritzverlusten (Overspray) mit deutlichen Vorteilen durch eine verbesserte Schlammqualität, einfache Handhabung und ökologische Verträglichkeit. So können Kosten reduziert werden, die Effizenz verbessert und die Arbeitssicherheit erhöht werden. KleerAid ® eignet sich für den Einsatz in wasserberieselten Spritzkabinen und Lackieranlagen sowohl für wasser- als auch lösemittelhaltige Lacksysteme und deren Mischungen.
Hervorragende Schlammqualität
Betriebe, die KleerAid ® einsetzen, können die Schlammmengen aus der Lackkoagulierung erheblich reduzieren (bis zu 60 % weniger Schlammvolumen). Gleichzeitig wird auch der Wasseranteil des Schlammes verringert. Diese verbesserte Schlammqualität senkt die Betriebskosten. KleerAid® – Wirtschaftliche und umweltschonende LackkoagulierungÖkologische Verträglichkeit
KleerAid ® bietet überzeugende Vorteile für das Anlagenpersonal und die Umwelt. KleerAid ® ist frei von Bioziden und es entsteht kein giftiger Schwefelwasserstoff (H2S). Mit niedrigen VOC-Emissionen sowie vermindertem Reinigungs- und Wartungsbedarf ist KleerAid ® ein sicheres und nachhaltiges Verfahren.
Überzeugende Leistung
KleerAid ® ist ein stabiler Prozess, der konstante Parameter im Umlaufwasser bewirkt. Die Produktion wird effizienter, da das Umlaufwasser seltener gewechselt und Schlammrückstände seltener entfernt werden müssen. Gleichzeitig sinken Wartungs- und Ausfallzeiten der Anlagen.
KleerAid ® - Studie zur Schlammreduktion
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| Wässriger Schlamm vor Anwendung mit KleerAid ® | Kompakter Schlamm mit KleerAid ® | Trockener Lackschlamm |
KleerAid ® - Der stabile Prozess

KleerAid® - Der stabile Prozess
KleerAid ® - Eigenschaften und Vorteile auf einen Blick
Mikrobiologische Reinigung
ist ein natürlicher Prozess, bei dem Mikroorganismen (Bakterien, Pilze) mit Hilfe von Sauerstoff organische Substanzen u.a. zu Wasser und Kohlendioxid zersetzen; vergleichbar mit der Reinigung sowohl von Abwasser einer Kläranlage als auch von Abluft eines Biowäschers oder mit der Kompostierung von Gartenabfällen.
Konventionelle Lackkoagulierungsverfahren
funktionieren nach rein chemischen Prinzipien, bei denen die Lackrückstände aus dem Umlaufwasser entfernt werden. Dabei kommt es zu einer Anreicherung von organischen Substanzen im Umlaufwasser. Ein solches biologisch unkontrolliertes System begünstigt das unerwünschte Wachstum von natürlich vorkommenden anaeroben Mikroorganismen, welche unangenehme Gerüche und hochgiftige Faulgase wie Schwefelwasserstoff (H2S) erzeugen. Um das Wachstum der anaeroben Mikroorganismen zu unterdrücken, müssen häufi g Biozide eingesetzt werden, welche ihrerseits negative Auswirkungen auf Mensch und Natur haben können.Biotechnologisches KleerAid ® Verfahren
Um die Nachteile konventioneller Lackkoagulierungen zu beheben, hat Atotech das KleerAid ® Verfahren entwickelt, das chemische und biotechnologische Wirkungsprinzipien vereint und somit die Effi zienz des Koagulierungsprozesses erheblich steigert. Die im KleerAid ® Verfahren enthaltenen mikrobiologischen Komponenten sind streng kontrolliert und ausschließlich der Risikogruppe ohne Gefährdungspotential (Risikogruppe 1) zugeordnet. Damit ist es möglich, ein kontrolliertes, biotechnologisches System zu etablieren, welches nicht nur eine stabile Lackkoagulierung gewährleistet, sondern auch zusätzlich verbleibende organischen Komponenten „verstoffwechselt“. Der gezielte Einsatz von Mikroorganismen senkt das Auftreten gesundheitsgefährdender Organismen.Vergleich von anaeroben und aeroben Mikroorganismen
| Anaerob | Aerob (KleerAid %reg; *) | |
| Sauerstoff zum Abbau nötig | + | |
| Abbau von Organik | + | + |
| Pathogene Wirkung | + | |
| Behandlung mit Bioziden | + | |
| Entstehung von unangenehmen giftigen Gerüchen, Produktion von H2S | + | |
| Produktion von CO2 and H2O | + |
KleerAid® – Einsatz von Bakterien und Pilzen der Risikogruppe 1* gemäß Biostoffverordnung
* Risikogruppe mit geringstem Risikopotential. Zugeordnet sind: „Biologische Arbeitsstoffe, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie beim Menschen eine Krankheit verursachen.“
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